Wärmepumpe
Optimierung im Detail
Eigenverbrauchsoptimierung: PV-Überschuss an Wärmepumpe
Wird die von der Photovoltaikanlage erzeugte elektrische Energie nicht direkt im Haus verbraucht, steht diese Energie als PV-Überschuss zusätzlich zur Verfügung. Der Algorithmus der Optimierungsfunktion “PV-Überschuss in Wärme” erhöht den Eigenverbrauch der selbst erzeugten elektrischen Energie, indem er die Betriebszeiten der Wärmepumpe in Zeiten mit prognostizierten PV-Überschuss verschiebt.
Ohne Optimierung
Ohne Optimierung geht die Wärmepumpe abends in Betrieb, wenn die Photovoltaikanlage keine Energie mehr produziert, weil keine Sonneneinstrahlung vorhanden ist und kein direkter PV-Überschuss verfügbar ist und die in der Batterie (Stromspeichersystem) gespeicherte Energie erschöpft ist.
Mit Eigenverbrauchsoptimierung
Im Allgemeinen ist es finanziell vorteilhafter, den von der Photovoltaikanlage erzeugten PV-Überschuss selbst zu verbrauchen, als ihn in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen.
Die Optimierungsfunktion „PV-Überschuss an Wärmepumpe” verhindert die in Grafik 1 dargestellte Situation, indem die Betriebszeiten der Wärmepumpe vom Abend in die Mittagszeit verschoben werden, in der die Photovoltaikanlage durch die Sonneneinstrahlung Energie erzeugt. Die Entscheidung des Energy Managements basiert auf den Verbrauchsdaten der letzten 72 Stunden, der erwarteten PV-Stromerzeugung, historischer Wetterdaten und der Wettervorhersage. Die Funktionen „PV-Überschuss an Wärmepumpe“ und „Prognosebasiertes Batterieladen“ sind eng aufeinander abgestimmt und können zusammen oder unabhängig voneinander aktiv sein. Zusammen können sie jedoch ihr volles Potenzial bei der Eigenverbrauchsoptimierung entfalten.
Tarifbasierte Optimierung
Zusätzlich zur Eigenverbrauchsoptimierung kann in der ViCare App die tarifbasierte Optimierung aktiviert werden. Diese Optimierungsfunktionen arbeiten Hand in Hand und die Betriebskosten der Wärmepumpe können so noch weiter gesenkt werden. Durch Aktivierung der tarifbasierten Optimierung wird neben Zeiten hoher PV-Produktion auch der Strompreis berücksichtigt. Das Energy Management verschiebt dann den Betrieb der Wärmepumpe in Zeiten mit niedrigem Strompreis. So können die Verbrauchskosten zusätzlich gesenkt werden.
Systeme ohne Photovoltaikanlage
Mit der tarifbasierten Optimierung senkt das Energy Management die Verbrauchskosten auch für Systeme ohne Photovoltaikanlage. Der Betrieb der Wärmepumpe wird in Zeiten mit niedrigem Strompreis verschoben und bei hohem Strompreis vermieden.
Damit mit der tarifbasierten Optimierung Kosten eingespart werden können, ist es erforderlich, dass ein aktiver dynamischer oder zeitbasierter Stromtarif hinterlegt wurde und das “Dynamic Assistant” Abonnement in der ViCare App aktiv ist.
Mit Eigenverbrauchs- und tarifbasierter Optimierung
Hier ist ein dynamischer Tarif dargestellt. Der Strompreis ist an dem angezeigten Tag besonders morgens bis 7:00 Uhr und in der Mittagszeit niedrig. Die tarifbasierte Optimierung verschiebt die Betriebszeiten der Wärmepumpe in Zeiten mit niedrigem Strompreis. Dadurch wird der Betrieb zu Zeiten mit hohem Strompreis verringert. Die hinterlegten Zeitprogramme der Wärmepumpe bleiben davon unberührt, so dass der (Klima-)Komfort nicht beeinträchtig wird.
Bei der Entscheidung, die Betriebszeiten der Wärmepumpe zu verschieben, berücksichtigt das Energy Management neben dem Strompreis und der erwarteten PV-Stromerzeugung, falls eine Photovoltaikanlage vorhanden ist, auch die Verbrauchsdaten der letzten 72 Stunden. So kann das größtmögliche Einsparpotenzial ausgeschöpft werden.
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